Neues aus der Presse

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27.1.12

Ein flaches Land

Ein flaches Land - Eine Beschreibung aus dem Programm eines Reiseveranstalters...
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Heute begeben wir uns auf eine siebentägige Reise in die benachbarten Niederlande und nach Belgien. Wir folgen den Spuren der Maler, Käsemacher und Schiffsbauer - und genehmigen uns auch mal zwischendurch einen kleinen Genever. Wir übernachten stets in angenehmen, teilweise familiären 2- bis 3-Sterne-Hotels und erkunden einige der schönsten Städte Hollands und Belgiens.


1.Tag: Delft

Anreise von Aachen (Startpunkt der Reise). Hier treffen wir unseren gut gelaunten Reiseleiter, der uns persönlich mit Handschlag begrüßt. Um 11 h beginnt die Reise am Busbahnhof in Aachen. Und schon kann es losgehen.
Der Reiseleiter weiß viel zu erzählen, er kennt diese Strecke gut.
Sie wollen lieber in Ruhe die Landschaft genießen? Kein Problem, es gibt schalldichte Kopfhörer und ein Bordradio.
Bald haben wir Deutschland verlassen ( - gegen 11.15 h - ) und fahren über die Autobahn gen Westen. Vielleicht haben wir Glück und die Sonne scheint. Aber keine Sorge, der Busfahrer kommt notfalls auch mit schlechtem Wetter zurecht.
Wir kommen am späten Nachmittag wohlbehalten in Delft an und freuen uns auf das gemeinsame Abendessen mit dem Reiseleiter. Zuvor machen wir uns in unserem Zimmer im Brandje van de Hoge Club Hotel noch ein wenig frisch. Nach dem Abendessen gibt es Gelegenheit, mit dem Reiseleiter an der Bar des Hotels einen Absacker zu sich zu nehmen. Der Genever von Delft ist sehr lecker. Morgen können wir auch recht lange ausschlafen. So soll Urlaub sein.
240 km.


2.Tag: Utrecht

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Brandje van de Hoge Club Hotel Breakfast Room laden wir unsere Koffer gegen 12 h rasch in den bereits wieder fahrbereiten Bus, dann kommt auch schon der Reiseleiter wieder und es wird ernst: die Weiterfahrt nach Utrecht beginnt. Vorbei an Gouda und Amsterdam (kleiner Umweg) geht es über die gut ausgebaute Europa-Autobahn, bereits gegen 14 h Ankunft in Utrecht.
Der Reiseleiter führt uns durch eine enge Gasse zum Hotel Rembrandt, das leider nicht direkt mit dem Bus angefahren werden kann. Darum haben wir Koffer mit Rollen, wie es in der Anleitung des Reiseveranstalters erläutert wurde.
Nach dem Aufstieg in die vierte Etage, auf der sich unsere Doppelzimmer befinden, genießen wir die hervorragende Aussicht auf die Neubaugebiete von Utrecht und ahnen, wie am Horizont die Altstadt von Utrecht sich abzeichnet. Dort, so erklärt uns der Reiseleiter, werden wir um 15.30 h erwartet zu typisch holländischem Kaffee und Kuchen, koffie und kookjes. Darum müssen wir uns ein wenig sputen. Das Auspacken der Koffer muss warten. Zwischen der Kaffeepause und dem späteren Abendessen im Speisesaal des Motels Zonderdijk Express wird hierfür etwas Zeit sein.
Gleich nach dem Abendessen können wir ohne den Reiseleiter ein wenig durch die schöne Stadt spazieren. Auf Wunsch organisiert der Reiseleiter bei vorheriger Anmeldung für uns auch ein typisches Holland-Fahrrad für etwas weitere Erkundungen.
Zu späterer Stunde gibt es dann Gelegenheit, mit dem Reiseleiter an der Bar des Hotels einen Drink zu sich zu nehmen. Der Genever von Utrecht ist ebenfalls sehr bekömmlich. Wer mag, der kann in der Gruppe ein paar Lieder anstimmen. Dazu hat der Reiseleiter seine alte Pfadfinder-Gitarre mitgebracht, die jedoch ein wenig verstimmt ist. Besser die als wir, denken wir, und freuen uns über einen fröhlichen Ausklang unseres abendlichen Aufenthaltes in Utrecht.
120 km.


3.Tag: Ossendrecht

Heute besuchen wir das niederländische Ossendrecht nahe der belgischen Grenze. Gleich nach dem diesmal frühen Frühstück um 7.30 h ruft der Busfahrer zum Aufbruch. Er verstaut einige Flaschen Genever, denn in Belgien wird häufiger Bier getrunken – und in Ossendrecht gibt es nicht so viele Einkaufsmöglichkeiten.
Wo ist eigentlich der Reiseleiter?
Bereits am späteren Vormittag erreicht der Reisebus die kleine holländische Ortschaft Ossendrecht. Hier sind wir familiär in verschiedenen Privatpensionen und Bed-and-Breakfast-Häusern untergebracht. Daher werden wir mit einem Stadtplan ausgestattet, damit wir am Nachmittag den Weg zum Heimatkundemuseum von Ossendrecht finden. Zuvor stärken wir uns aber noch mit Weißbrot und mittelaltem Gouda in unseren Unterkünften.
Die Besitzerin des Heimatkundemuseums von Ossendrecht ist eine originelle Niederländerin, die allerdings nicht mehr so gut hört. Das erweist sich indes als nicht sehr tragisch, denn sie erzählt uns von der Geschichte der Ossendrechter Porzellanmanufaktur, vom Ossendrechter Käsekartell und der kleinen Silbermine, in der allerdings nie wirklich viel Silber gefunden und geschürft werden konnte. Eigentlich ist mittwochs das Museum auch geschlossen, aber unser Reiseveranstalter hat einen Sondertermin vereinbart.
Zehn Minuten später können wir wieder weiterbummeln und erkunden die Sträßchen von Ossendrecht. Wer ein wenig Orientierungssinn besitzt, erkennt rasch die charakteristischen Gebäude wieder, wenn man zum dritten oder vierten Mal zum Beispiel an dem alten Rathaus oder dem traditionsreichen Gebäude des Käsekartells vorbeikommt.
Der Rest des Nachmittags und der Abend stehen zur freien Verfügung. Wer mit offenen Augen durch Ossendrecht spaziert, entdeckt vielleicht durch die traditionell großen holländischen Erdgeschossfenster den Reiseleiter, wie er mit seinen hiesigen Bekannten beim Genever sitzt und Karten spielt.
125 km.


4.Tag: Brüssel

Es ist vielleicht noch dunkel, wenn der Reiseleiter durch Ossendrecht wankt und die Teilnehmer der Reise einsammelt. Auch der Busfahrer hat sich nun wieder erholt und rechtzeitig den Bus bereitgestellt. Dank der am Vortag erworbenen Ortskenntnis finden auch alle Reiseteilnehmer sehr schnell den Oude Visserswegen, von dem aus die Fahrt nach Belgien beginnt. Ein wahrhaft europäisches Ziel steht heute auf dem Programm. Wir fahren in die europäische Hauptstadt Brüssel, die gar nicht weit von Ossendrecht liegt.
Angekommen verstauen wir zunächst unsere Koffer in den Zimmern im vergleichsweise zentral gelegenen Hotel Manneken Pis. Ob wir uns heute mehr der Kunst und Kultur oder der Geschichte und Neuzeit widmen werden?
Das Mittagessen nehmen wir im historischen Ambiente der alten Fischhalle ein. Ein leider nur französisch sprechender Guide erzählt uns offenbar von dem schicksalhaften Auf und Ab der Fischhalle ausgehend von dem Zeitalter Rembrandts und van Brinckhoffs bis heute.
Nachmittags hat das Musee d'Art Contemporain geöffnet, ebenso das Wahrzeichen der Stadt, das Atomium. Beides gleichzeitig geht nicht, also wird gewürfelt, wohin es an diesem Nachmittag geht, bevor um 16 h in einem gemütlichen Innenstadt-Cafe die typisch belgischen Waffeln zum Kaffee gereicht werden.
Zu späterer Stunde gibt es dann wieder Gelegenheit, mit dem Reiseleiter an der Bar des Hotels Manneken Pis einen Absacker zu sich zu nehmen. Das Bier in Belgien ist eine Wissenschaft für sich. Der Reiseleiter erweist sich auch hier als Kenner der Szene und weiß manchen Tipp. Wir schleppen uns mit letzter Kraft auf unser Zimmer, während der Reiseleiter noch eine letzte Runde in der Bar ausgibt.
75 km.


5.Tag: Arlon

Der Wecker klingelt früh, denn das Frühstück wartet bereits. Anders als der Reiseleiter, der etwas später zu uns stößt. Heute geht es in die Stadt Arlon im Süden Belgiens, bekannt für seine Weißblechproduktion im 19.Jahrhundert und natürlich einige gute Biersorten. Eventuell ist Arlon sogar die älteste Stadt Belgiens, da streiten sich die Zeitgenossen aber etwas. Aus Arlon stammt jedenfalls auch der bekannte General Johann Kasper Basselet von la Rosee (1710-1795). Ob wir Einheimische treffen, die noch den typisch moselfränkischen Dialekt sprechen?
Mittagessen gibt es in der kleinen Gaststätte am alten Friedhof. Danach geht es zu Fuß einmal durch die Innenstadt, in der die meisten Geschäfte noch Mittagspause machen. Daher ziehen wir das Kaffeetrinken (belgische Waffeln) vor, mit dem Linienbus fahren wir einige Stationen und sehen dabei wieder einige der klassizistischen und einige der weniger klassizistischen Gebäude der Stadt.
Vor dem Abendessen können die Reiseteilnehmer sich in einem großen Supermarkt mit Souvenirs und Lebensmittelvorräten eindecken. Kennen Sie den stark gebrannten belgischen Kaffee? Oder sollen die Lieben zuhause mit etwas belgischem Bier überrascht werden?
Weil es so schön war, gibt es das Abendessen wiederum in der Friedhofsgaststätte. Nach dem recht rustikalen Mahl gibt es dann noch Gelegenheit, mit dem Reiseleiter in einer schummrigen Taverne in der Nähe des Hotels den Tag bei einem Bier ausklingen zu lassen. Der Reiseleiter gibt auch hier nützliche Hinweise, z.B. in welcher Reihenfolge die verschiedenen Biersorten am besten munden. Wir torkeln wieder weit vor unserem Reiseleiter auf unsere Zimmer, während er noch ein paar Einheimische trifft und mit ihnen bei einem weiteren Bier die neuesten Nachrichten austauscht.
190 km.


6.Tag: Delft

Die Nacht vergeht schnell, schon klingelt es wieder zum Frühstück. Einige Reiseteilnehmer und auch der Reiseleiter haben festgestellt, dass im Hotel in Delft zahlreiche Wäschestücke und manche Zahnbürsten vergessen wurden, darum gibt es heute eine kleine Planänderung und das schöne, malerische Delft steht noch einmal auf dem Programm.
Der Bus fährt ganz schön lange, eine Pause ist zeitlich nicht vorgesehen. Aber der Reiseleiter lässt gleich hinter Arlon seine Genever-Flasche kreisen: eine einmalige Erinnerung an den schönen Aufenthalt in Delft vor wenigen Tagen.
Das Brandje van de Hoge Club Hotel ist allerdings nicht vorbereitet auf unsere Rückkehr, daher gibt es eine Übernachtung in der Jugendherberge vor den Toren der Stadt.
Abends geht es mit dem Reiseleiter durch die Delfter Innenstadt und wir überlegen, welche der Kneipen wir vor einigen Tagen noch nicht besucht haben. Und ohne Zweifel: der Genever von Delft ist immer noch sehr, sehr, sehr lecker.
350 km.


7.Tag: Rückkehr nach Aachen   

Die dunklen Augenringe zeugen von intensiven Reiseerlebnissen. Auch der Reiseleiter ist etwas schweigsamer, so dass die schalldichten Kopfhörer heute nur sehr selten eingesetzt werden. Den durstigen Reiseteilnehmern werden einige Flaschen des in Arlon gekauften köstlichen belgischen Biers angeboten (im Reisepreis enthalten).
Vier Toilettenstopps.
Dann trifft der Busfahrer die richtige Autobahnausfahrt und gegen 23 h kommen alle erschöpft, aber fröhlich und heiter auf dem Aachener Busbahnhof an. Ab Aachen individuelle Heimreise.  (Anschlussbusse gibt es zu dieser Zeit keine mehr, aber die Taxizentrale hat besonders viele Taxis bereitgestellt.)
240 km.


Quelle des Bildes: http://www.planetware.com/i/photo/scheveningen-nl265.jpg

26.1.12

Berufsbegleitender MBA an der FHDW in Paderborn

Am 10.Februar 2012 findet an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Paderborn ein Informationstag zum berufsbegleitend organisierten MBA-Studium statt. Dieses gibt es als Studiengang "General Management" sowie als "Supply Chain Management"-Studiengang.

Weiterlesen: http://tinyurl.com/d5luugd.

20.1.12

cbuch.net: Praktische Einführung in die Programmiersprache ANSI-C

Unter dem Titel "Praktische Einführung in C" wird in diesem Frühjahr mein gemeinsam mit meinem Mitarbeiter Torsten Schmidt erstelltes Lehrbuch im Oldenbourg-Verlag erscheinen.


Dazu gibt es flankierend eine eigene Internetseite (cbuch.net), auf der nach Erscheinen des Buches die Code-Beispiele und Lösungshinweise u.a. abrufbar sein werden.

17.1.12

Digitale Vernissage: Impressions of Light (Series A) - 3/4

Vielen Dank für die zahlreichen Zuschriften und E-Mails, die ich erhalten habe auf die Bilder 1 und 2 dieser Ausstellung. Hier also bereits die dritte atemberaubende Aufnahme aus der Serie "Impressions of Light (Series A)".

16.1.12

DNS ok?

Um zu prüfen, ob die sog. DNS-Einstellung des eigenen Servers noch korrekt ist, gibt es die Adresse   www.dns-ok.de.

Hoffen wir mal, dass niemand diese Adresse (ver)fälscht. Das wäre ja richtig gemein...

15.1.12

So sieht der Januar aus


Zumindest heute, Mitte Januar, ist in Moitzfeld von Schnee nicht viel zu sehen. Mit viel Mühe erkennt man ein wenig Raureif auf der Wiese...

Studien- und Karrieretag an der Bergisch Gladbacher FHDW

Am Samstag, den 21.Januar 2012, findet an der Bergisch Gladbacher Fachhochschule der Wirtschaft, FHDW, in der Hauptstraße 2 von 11 h bis 15 h der “Studien- und Karrieretag” statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Es wird verschiedene Vorträge geben, u.a. zu den Themen “International Business: Globalisierung – Wer treibt wen?” und “Automobilwirtschaft: Die junge Generation und das Automobil”, aber auch Informationen rund um die Bachelor- und Master-Studiengänge an der FHDW.

Ebenso werden sich verschiedene Partnerunternehmen der FHDW präsentieren. Und nicht zuletzt wird auch für das leibliche Wohl gesorgt werden.

p.s. Die FHDW ist auch auf Facebook vertreten!