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5.5.10

Kinoprogramm des Odeon (Kino in Köln)

Kinoprogramm für das Odeon Kino in Köln vom 06.05. bis 12.05.2010

Gehen Sie am Sonntag wählen und kommen sie danach um 17:00 Uhr ins ODEON!
- Besondere Empfehlung!

Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris

Der Schlüsselfilm zum aktuellen Thema sexueller Missbrauch und Kirche.
Am So. den 9.5. um 17:00 im ODEON mit anschließender Diskussion
mit Regisseur Jan Schmitt.

„Wenn einer von uns stirbt, geh’ ich nach Paris“ erzählt einen authentischen Fall.
Am Anfang steht ein Selbstmord. Eine tote Mutter, aufgebahrt im weißen Kleid,
Tabletten, Tagebücher.
Erst Jahre später beginnt ihr Sohn Fragen zu stellen. Akten aus einem Kinderheim
tauchen auf, Vertuschungen, ein verzweifelter Mordversuch. Der Sohn
rekonstruiert das Leben seiner Mutter. Eine unglaubliche Geschichte kommt ans Licht.

„Jan Schmitts Film übt einen solchen Sog aus, dass man sich ihm nicht entziehen
kann. Ohne Förderung gedreht ist dieser Film kein "großer" Film. Aber ein sehr,
sehr wichtiger, dem man wünscht, dass er sich auf seine stille und leise Art ein
möglichst großes Publikum erobert.“ Kino-Zeit.de

Zuschauerstimmen zu einem der wichtigsten Filme des Jahres:

http://www.gaestebuchking.de/cgi-bin/host/firebook.cgi?account=19921
www.schmitt-film.de




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Weitere Filme im Odeon

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Die Eleganz der Madame Michel


1. Woche /Ab 12 Jahren/

* Donnerstag bis Mittwoch um 18:30 Uhr
* Donnerstag bis Mittwoch um 20:30 Uhr
* Samstag bis Sonntag um 14:15 Uhr

Drei unterschiedliche Charaktere begegnen sich in einem edlen Pariser Wohnhaus:
Die Concierge-Dame, ein junges Mädchen und ein japanischer Witwer. In ihren
Gesprächen und den zarten Gesten untereinander sehen sie für kurze Zeit das
Leben aus anderen Augen. Ein sehenswertes Drama, das von seinen kleinen und
liebevollen Beobachtungen lebt.

Die Verfilmung von Muriel Barberys Besteseller „Die Eleganz des Igels“ ist das
Porträt dreier Einzelgänger, die für einen kurzen Moment den Zauber des Lebens
wiederentdecken. Die kratzbürstige Madame Michel (Josiane Balasko) arbeitet als
Concierge in einem noblen Pariser Appartement-Haus und erledigt seit Jahrzehnten
in schnöder und wortkarger Manier ihre Pflichten. Zu den Nachbarn wahrt sie
höfliche Distanz, die einzige emotionale Bindung kann sie nur zu ihren Büchern
aufbauen, die sich in ihrer Wohnung bis unter die Decke stapeln. Auch die
11-jährige Paloma (Garance Le Guillermic) lebt ein paar Stockwerke höher in
gefühlter Isolation.

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Die Tunisreise


2. Woche /Ab 12 Jahren/

* Samstag bis Sonntag um 15:30 Uhr

Im April 1914 reisen die Künstlerfreunde Paul Klee, August Macke und Louis
Moillet nach Tunesien. Diese zweiwöchige Reise gilt als einer der prägendsten
Momente in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und ist bis heute ein der
Mythen der Moderne.

Nun folgt der tunesische Filmemacher und Maler Nacer Khemir (Bab’Aziz) in einem
Film von Bruno Moll den Spuren der drei Künstler und lädt den Zuschauer ein auf
eine Entdeckungsreise in den Maghreb, hinein in die arabische Kultur. Er zeigt
uns Orte, Formen, Farben und Licht, erzählt von seiner Arbeit und von Paul Klees
Faszination und beleuchtet die Beziehungen zwischen Okzident und Orient.

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Frida


1. Woche /Ab 12 Jahren/

* Sonntag um 11:45 Uhr

Mexiko, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge, lebenslustige Frida Kahlo (Salma
Hayek) genießt ihr Teenagerdasein in vollen Zügen - bis ein tragischer Unfall
das ungestüme Mädchen ans Bett fesselt. Getrieben von ihrem unerschütterlichen
Lebensmut fängt Frida an zu malen - in ihren gefühlsgewaltigen Bildern gibt sie
ihren Träumen, Sehnsüchten und den nicht enden wollenden Schmerzen Ausdruck.
Wieder genesen, wird der berühmte Maler Diego Rivera (Alfred Molina) auf die
bildschöne Mexikanerin aufmerksam - die beiden verlieben sich ineinander,
heiraten und leben eine der aufregendsten, verrücktesten Liebesgeschichten des
20. Jahrhunderts. Das Gefühlschaos ihrer Ehe, die zahlreichen Liebschaften mit
Männern und Frauen, das atemlose Leben im Kreis anderer Künstler, ihr
leidenschaftlicher Kampf für den Kommunismus, die unbändige Lebenslust und nicht
zuletzt die schillernden Farben Mexikos - all das schlägt sich in Frida Kahlos
einmaligem kreativen Schaffen nieder und macht sie zu einer der
ausdrucksstärksten Künstlerinnen aller Zeiten.

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A Serious Man


12. Woche /Ab 12 Jahren/

* Freitag bis Samstag um 22:30 Uhr

Physikprofessor Larry Gopnik (großartig Michael Stuhlbarg) ist ein Pechvogel wie
aus dem Woody Allen-Universum. Seine Frau will aus heiterem Himmel die Scheidung
und ausgerechnet den penetrant verständnisvollen Freund der Familie ehelichen.
Der nervtötende Bruder quartiert sich im trauten Heim ihm ein und bringt neben
schlechter Laune alsbald die Polizei ins Haus. Ein versetzungsgefährdeter
Student will karrierebewusst mit etwas Bestechungsgeld seine Noten aufbessern,
worauf alsbald anonyme Briefe die Karriere des ehrenwerten Professors bedrohen.
Zu allem Übel bestiehlt ihn seine pubertierende Tochter, um ihre Nasenkorrektur
zu finanzieren, derweil der Sohn lieber zu Marihuana als den Schulheften greift.
Fast folgerichtig, dass die medizinische Routineuntersuchung des überzeugten
Hypochonders diesmal etwas dramatischer ausfallen wird – wenngleich ihn sein
rauchender (!) Arzt im Sprechzimmer zunächst beruhigt. Was tun? Als gläubiger
Jude fragt der verzweifelte Larry einen Rabbi – und noch einen und noch einen.
Aber alle guten Ratschläge bleiben jedoch reichlich rätselhaft und klingen so
hilfreich wie Kalendersprüche. Mit beißendem Spott und genüsslicher
Schadenfreude schaukeln die Coens ihr gebeuteltes Stehaufmännchen immer tiefer
in seine (Sinn-)Krise. Das tun sie diesmal freilich mit ein bisschen mehr
Mitgefühl als üblich, schließlich ist diese Geschichte aus dem Mittleren Westen
der 60er Jahre autobiografisch angehaucht: So persönlich ging es bei den Coens
noch nie zu.

Neben haarsträubenden Pointen mit messerscharf geschliffene Dialoge und den
umwerfenden Akteuren überzeugen einmal mehr die virtuos komponierten Bilder von
Kameramann Roger Deakins, der schon lange das visuelle Konzept der Coens
umsetzt. Zum guten Schluss der schwarzen Komödie folgt schließlich ein famoses
Finale, das wohl zu einem der großartigsten der Filmgeschichte gehört. Wenn es
für soviel intelligent emotionale Unterhaltung keine Oscars gibt, wäre die Welt
wohl wahrlich ein wenig ungerecht.

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A Single Man


5. Woche /Ab 12 Jahren/

* Donnerstag bis Dienstag um 21:00 Uhr

*Ein Meisterwerk. das sich mühelos in der Liga von Stephen Daldrys "The Hours"
bewegt.*

"A Single Man" spielt an einem einzigen Tag zu Beginn der sechziger Jahre im
Leben des 52-jährigen britischen Literaturprofessors George Falconer (Colin
Firth), der an einer Universität in Los Angeles unterrichtet. Das Leben des
isoliert lebenden Mannes gerät aus den Fugen, als er erfährt, dass sein
langjähriger Geliebter Jim (Matthew Goode) bei einem Autounfall ums Leben
gekommen ist.

Als das Filmdebüt des Modedesigners Tom Ford bei den Filmfestspielen in Venedig
angekündigt wurde, mischten sich Neugier mit Skepsis, wie immer, wenn sich ein
bekannter Name auf fremdem Terrain versucht. Die Skepsis war unbegründet: Fords
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Christopher Isherwood über einen
homosexuellen College-Professor, der seinen langjährigen Partner durch einen
Unfall verliert, ist nicht nur ein exquisit ausgestattetes, sondern ein in allen
Belangen überzeugendes Werk, das gleich drei Golden Globe-Nominierungen (Colin
Firth und Julianne Moore für ihre Darsteller-Leistungen, Abel Korzeniowski für
die Filmmusik) auf sich vereinen konnte.

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Vorsicht Sehnsucht


3. Woche /Ab 12 Jahren/

* Donnerstag bis Dienstag um 19:00 Uhr

*Pressestimmen:*

“Eine atemberaubend schöne Lektion in Sachen Freiheit und Phantasie.“ * Le Monde*


“Resnais mit seinen magischen 87 Lebensjahren hat sich mehr getraut als manch
junger Kollege.“ *Libération *

“Eine surreale Komödie mit viel Sinn fürs Absurde. Das neue Werk von Alain Resnais
beweist eine große Modernität. Die Dialoge sind witzig und prägnant.“ *Elle*




Die gefundene Brieftasche einer interessanten Frau lässt ihrem Finder Sehnsüchte
und Phantasien über den Kopf wachsen.

Der Rentner Georges findet eine Brieftasche und ist von der Eigentümerin
Marguerite fasziniert.
Aber er traut sich nicht ihr die Brieftasche persönlich zurück zu geben, sondern
bringt sie zur Polizei.
Als Marguerite bei ihm anruft, um sich beim Finder zu bedanken, spürt George,
dass er diese Frau kennen lernen muss.

„Vorsicht Sehnsucht“ ist ein Film über die unkontrollierbare Vitalität des
Lebens, die beständig den Asphalt der Konventionen auseinander treibt.

Der Großmeister des französischen Beziehungskinos Alain Resnais, „Hiroshima Mon
Amour“ (1959), „Letztes Jahr in Marienbad“ (1961) – „Smoking/No Smoking“ (1993);
„On connaît la chanson“ (1997): "Herzen" (2006) – sucht für seine
Beziehungsgeschichten immer neue Erzählformen. In seinem neusten Werk hat er
sich vom französischen Bestsellerautor Christian Gailly inspirieren lassen.
Sabine Azéma und André Dussollier spielen eine zunehmend verrückter werdende
Annäherung zweier Menschen im fortgeschrittenen Alter. Menschen, die sich in
ihrem Leben längst eingerichtet haben, und die eigentlich nichts mehr aus der
Bahn werfen sollte. Der ironisch kommentierende Off-Erzähler, die präzis
aufeinander abgestimmten, parallelen Handlungsebenen und die lustigen
Missverständnisse und psychologischen Verwicklungen, machen den Film zu einer
altersweisen, aber keineswegs milden Komödie über unerfüllte Wünsche und
Lebensentwürfe.

*VORSICHT SEHNSUCHT (Les herbes folles)
erhielt in Cannes 2009 den Spezialpreis der Jury*


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Das vollständige Programm gibt es unter www.odeon-koeln.de.

ODEON-Lichtspieltheater GmbH
Severinstraße 81
50678 Köln
kontakt: info@odeon-köln.de